
„Das klingt doch viel zu kompliziert für mich“, dachte ich, als ich zum ersten Mal von der Möglichkeit hörte, eine eigene App für unsere Kirche zu erstellen. Aber ich wollte es zumindest ausprobieren – schließlich konnte ich nichts verlieren.
Also öffnete ich die Seite communiapp.de/testapp und ließ mich überraschen. Der erste Schritt war kinderleicht: ein paar Klicks, ein Name für die App – das war tatsächlich die größte Herausforderung – und schon war sie online. Meine eigene App, in weniger als fünf Minuten und sogar das Logo und die Farben stimmten schon mit der Website überein.
Hier habe ich auch direkt einen Tipp: wenn man die App im Browser öffnet, kann man sie von dort direkt zum Homescreen hinzufügen. Ab dann funktioniert sie auch schon wie eine gewöhnliche App.
Natürlich wollte ich gleich ausprobieren, wie Beiträge in der App funktionieren. Ich erstellte einen Eintrag für ein gemeinsames Mittagessen nach dem Gottesdienst am kommenden Sonntag. Die Idee war simpel, aber ich wollte sehen, wie die App in der Praxis ankommt. Dann habe ich den Beitrag mit einem Link zur App an ein paar Freunde und Gemeindemitglieder geschickt – per WhatsApp und E-Mail.

Und siehe da, die ersten Nutzer meldeten sich an. Sogar schneller, als ich gedacht hatte. Alle, die sich anmeldeten, konnten den Link wiederum mit anderen teilen. Und so nahm das Ganze Fahrt auf. Ich erstellte weitere Beiträge: eine Einladung zum wöchentlichen Sport, ein Aufruf für einen kleinen Spaziergang – es funktionierte jedes Mal. Als ich merkte, dass die App so gut ankam, holte ich mir Unterstützung. Ich sprach gezielt die Leute in unserer Gemeinde an, die ohnehin gut vernetzt und aktiv waren. Ihre Beiträge halfen, die App mit noch mehr Leben zu füllen.
Ein kleiner Trick hat mir zusätzlich geholfen: Ich verknüpfte die App mit unserer Website, sodass Informationen dort automatisch auch in der App auftauchten. Das war nicht nur praktisch, sondern ließ die App auch professionell wirken.
An einem Sonntag wagte ich den nächsten Schritt. Ich zeigte unser kleines App-Projekt einem Mitglied der Gemeindeleitung. Sein Interesse war sofort geweckt, und er lud mich ein, die App in der nächsten Sitzung vorzustellen. Zum Glück hatte ich schon eine E-Mail mit einer kleinen Präsentation von Communi erhalten – alle wichtigen Infos waren griffbereit, einschließlich der Preise und sogar eines Rabattcodes, mit dem die Gemeinde risikofrei starten konnte.
In den Wochen danach ermutigte ich immer mehr Menschen, die App aktiv zu nutzen. Ich erklärte, warum es sich lohnt, Beiträge direkt in der App zu erstellen: Es ist der beste Weg, viele Menschen schnell und unkompliziert zu erreichen, und gleichzeitig ein Ort, an dem sich Interessierte willkommen fühlen. Mit der Zeit stellten wir unsere Kommunikation immer stärker auf die App um.
Fazit: nach drei Monaten eigene Gemeinde App
Klar, anfangs teilten wir wichtige Informationen auch noch über andere Kanäle, aber nach und nach wurde die App zur zentralen Anlaufstelle. Heute? Die App läuft fast von allein. Die Inhalte kommen überwiegend von den Menschen aus der Gemeinde und jeden Tag stoßen neue Menschen dazu. Es ist ein großartiges Gefühl, zu sehen, wie diese kleine Idee zu etwas Großem gewachsen ist – und wie sehr sie unsere Gemeinschaft bereichert.